Information und Protest gegen Windkraftanlagen zwischen unseren Dörfern

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinden haben Anfang 2025 in nur wenigen Tagen 1.400 Unterschriften gesammelt gegen die geplanten 285m hohen Windkraftanlagen bei Herzberg, außerhalb der ausgewiesenen Vorranggebiete. Denn es ging um den Profit Weniger bei gleichzeitigem Schaden Vieler, für Gesundheit und Natur. Nach Übergabe der Unterschriften an die Gemeinde Herzberg und Berichterstattung in der Lokalpresse (MAZ) wurde die Planung der Windkraftanlagen nicht weiterverfolgt. Der Förderverein in Gründung sorgte für Information und koordinierte den Protest – der Anlass zur Gründung des Vereins.

Zunächst wurden wasserfeste Plakate angefertigt, Anwohner in den Gemeinden brachten diese für den gut sichtbaren Protest an ihren Grundstücken an.

Im Bürgerhaus in Vielitz wurde am 17.01.2025 eine Informationsveranstaltung abgehalten für alle Mitglieder der betroffenen Gemeinden. Die Gründungsmitglieder des Fördervereins hatten hierzu einen Info-Flyer verfasst – dieser wurde von Freiwilligen an alle Bewohner der Gemeinden verteilt.

Die Unterschriftensammlung wurde angekündigt und die Hintergründe und Absicht erklärt, die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) berichtete. Vor dem Supermarkt in Lindow gab es einen Infostand, auch hier konnte unterschrieben werden.

Auf der neuen Webseite weitblick-ruppin.de wurde eine interaktive Karte veröffentlicht, die in einer Simulation die Sicht auf die riesigen Windkrafträder von den unterschiedlichen Orten aus zeigte (Beispiele unten). 

Der Vorstand des Vereins Weitblick Ruppin (in Gründung) verfasste einen Offenen Brief an das Landesamt für Umwelt mit dem Apell, keine Baugenehmigung zu erteilen, und versandte ihn ebenfalls an alle relevanten Lokalpolitiker und Gemeindevertreter. Die gesammelten 1.400 Unterschriften wurden der Gemeinde Herzberg bei der Gemeindevertretersitzung am 08.04.2025 übergeben. Auch hierüber berichtete die Lokalpresse.

Der beeindruckende Unterschriften-Einsatz in den Gemeinden Herzberg, Vielitzsee, Grieben und Lindow war schließlich erfolgreich: Gegen den nachgewiesenen Willen so vieler Bürgerinnen und Bürger wollte der Windkraftplaner sein Projekt nicht weiter vorantreiben.

Um die Verschandelung der Landschaft und die Überdimensionierung der Windkrafträder im Verhältnis zu den Dörfern zu veranschaulichen, wurden Simulationen entwickelt (Erstellung: Drohnen Expertise), aus der Perspektive verschiedener betroffener Gemeinden.

Hier einige Beispiele: